Maria Braig
Autorin
        
REVOLUTION   

 

 

 

 

 

 


N E U E R S C H E I N U N G


Was macht es eigentlich mit den Betroffenen beider Seiten (den Asylsuchenden genauso wie den Asylentscheider*innen), wenn völlig fachfremde Menschen in einem Crash-Kurs angelernt und nach wenigen Wochen ins kalte Wasser geworfen werden, um über menschliche Schicksale zu entscheiden?

Dieser Frage gehe ich in meinem neuen Roman nach:

Die Asylentscheiderin – DIE GUTEN INS TÖPFCHEN, DIE SCHECHTEN INS KRÖPFCHEN

Das Buch gibt es ab 17. Juni 2017 in jeder Buchhandlung zum VK von 12,80 Euro. Außerdem im Verlagsshop oder direkt bei mir. Ebenfalls gerne direkt bei mir kostenlose Rezensionsexemplare zur Besprechung in Print- und Online-Medien anfordern.

Gerne lasse ich mich auch zu Lesungen aus meinem neuen, aber auch aus meinen bereits erschienenen Büchern, die allesamt die Themenbereiche Flucht/Asyl/Abschiebung behandeln, einladen.

 

Inhalt:

Bundesweit sucht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ca. 300 tatkräftige, mutige und entscheidungsfreudige Frauen und Männer der Deutschen Post, um für 6 – 12 Monate als Entscheider alle anhängigen Asylverfahren verantwortungsbewusst zu bearbeiten.

Originaltext einer Ausschreibung des BAMF aus dem Jahr 2016

Dieser Aufruf kommt Jule, die sich in einer Lebenskrise befindet und nach Neuorientierung sucht, gerade recht. Sie glaubt, wenn sie dabei hilft die Flüchtlinge zu unterscheiden in solche die Schutz verdient haben und solche, die nur kommen, um ihrer Armut zu entfliehen, kann sie den wirklich Verfolgten helfen.

Doch je mehr Fluchtgeschichten sie anhört, umso schwerer fällt es ihr, die meist verzweifelten Menschen die zu ihr kommen und deren weiterer Lebensweg von ihrer Entscheidung abhängt, in richtige und falsche Flüchtlinge einzuteilen.

Auf einem Klassentreffen begegnet sie Cochise, die sich für offene Grenzen einsetzt. Die beiden Frauen fühlen sich voneinander angezogen, ihre unterschiedlichen politischen Ansichten führen aber immer wieder zu Konflikten.

Dann begleitet Jule Cochise nach Griechenland, wo diese ein Prozess wegen „Schlepperei“ erwartet …

   

 Leseproben

 






Maria Braig

Ich bin 1957 im tiefen Süden der Republik geboren und über einige Zwischenstationen, ungefähr 50 Jahre später, in der Friedensstadt Osnabrück angekommen.
Nach dem Studium der brotlosen Fächer Germanistik und Kulturwissenschaft führte mein Weg über den ähnlich brotlosen Beruf der Lektorin in einem Tübinger Kleinverlag, dessen Ende sich bald abzeichnete, über eine kurze Phase der Selbständigkeit (Versandhandel mit umweltfreundlichen Schul- und Büroartikeln) auf die Straße: Als LKW-Fahrerin verdiene ich mir seit vielen Jahren meine Brötchen und noch so einiges mehr und wenn ich dabei den ganzen Tag am Fenster sitze und hinausschaue, so schweifen die Gedanken oft in alle möglichen Ecken und Winkel, und es entstehen dabei häufig Textfragmente im Kopf, die dann baldmöglichst aufs Papier müssen, bevor sie wieder verfliegen.
(Wieder ein Monstersatz, wie ihn mein Lektor so gar nicht mag.)

Um den Kopf zu beschäftigen und dabei zugleich noch etwas nebenher zu verdienen, begann ich vor einigen Jahren damit, Werbetexte für Internetportale zu schreiben. Anfangs vor allem Texte über Reisen in alle möglichen Länder dieser Welt, was ziemlich spannend und auch lehrreich war, später landete ich bei Texten über Kosmetikartikel, Ferienwohnungen und Hausmeisterdienste. Da der Verdienst die Langeweile beim Schreiben nicht aufwog, ich aber doch auf den Geschmack am Schreiben als solchem gekommen war, begann ich einen immerwährend vernachlässigten Blog, versuchte mich an Artikeln für Zeitschriften und eines Tages entstand mein erster Roman. Diesem sind inzwischen zwei weitere gefolgt. Ich bin selbst gespannt, was noch so  alles kommen wird.  

 

Interview 

 


"Allerdings finde ich es schon auch wichtig, dass häufiger Protagonisten in Romanen auftauchen, die nicht dem herkömmlichen Bild entsprechen: Weiß, heterosexuell und »gesund« (gesund in Anführungszeichen, weil ich damit nicht sagen möchte, dass diejenigen, die dem nicht entsprechen krank sind). Und das eben ohne ein speziell behandelter »Problemfall« zu sein."

Interview: Über Spanische Dörfer und mehr





 Ich versuche, beim Schreiben das aufs Papier zu bringen, was mich auch sonst bewegt - und ein klein wenig dazu beizutragen, die Verhältnisse zum Besseren zu verändern. Ob das gelingt bleibt offen, ist aber auf jeden Fall einen Versuch wert.




 

 

 

 

 Alle Bücher gibt es im örtlichen Buchhandel, bei den online-Versendern und direkt beim Verlag 3.0